In der Übersicht lässt sich der aktuelle Ist-Soll-Vergleich der Arbeitszeit für den Tag, die Woche oder den Monat anzeigen.
Konfiguration
Zur Aktivierung setzen Sie in der Konfiguration unter Arbeitszeiterfassung den entsprechenden Haken.
Damit ein erwarteter Wert berechnet und angezeigt wird, muss beim gewünschten Mitarbeiter eine Wochenarbeitszeit eingetragen sein.
Die Arbeitszeiten-Übersicht mit der Visualisierung der erwarteten Arbeitszeit erscheint derzeit nur, wenn das Arbeitszeitkonto des Mitarbeiters aktiviert ist. Siehe dazu Anleitung Arbeitszeit- und Urlaubskonto .
Erläuterungen
Sind die Grundvoraussetzungen erfüllt, zeigt die Übersicht der aktuellen Arbeitszeiten einen Indikator über den Fortschrittsbalken der aktuellen Woche und des aktuellen Monats, der den erwarteten Wert anzeigt.
Hierbei werden die vergangenen Tage der Woche oder des Monats – inklusive des aktuellen Tages – mit der täglichen Soll-Arbeitszeit multipliziert und mit der tatsächlichen Arbeitszeit ins Verhältnis gesetzt.
Bereits eingetragene Urlaube, Krankheiten und Feiertage werden ebenfalls berücksichtigt.
Beispiele
Ist der Indikator vor dem Fortschrittsbalken, hätte im Schnitt bereits mehr Arbeit geleistet werden müssen. Wenn im gleichen Tempo weitergearbeitet wird, entstehen am Monatsende wahrscheinlich Minusstunden im Arbeitszeitkonto.
Beispiel: 30h/5 Tage-Woche / tgl. Sollarbeitszeit 6h
Der Mitarbeiter hat die ersten beiden Wochen des Monats im Schnitt nur 5h am Tag gearbeitet. Aktuell, am Montag der dritten Woche summiert sich das wie folgt:
Aktuelle Woche: Heute muss er 6h arbeiten - der Indikator ist also bei ⅕ des gesamten Fortschrittsbalken (Bei einer 5-Tage Woche muss jeden Tag ⅕ der Wochenarbeitszeit erfüllt werden). Da er erst 2:26h gearbeitet hat, ist der Indikator also vor dem Fortschrittsbalken.
Aktueller Monat: Zum aktuellen Zeitpunkt müsste der Mitarbeiter am Ende des Tags bereits 66h gearbeitet haben - der Indikator ist also bei ½ des gesamten Fortschrittsbalken (Bei einer gesamten Sollarbeitszeit im fraglichen Monat von 132h). Da er erst 52:26h gearbeitet hat, ist der Indikator also vor dem Fortschrittsbalken.
Ist der Indikator hinter dem Fortschrittsbalken, wurde im Schnitt bereits mehr Arbeit als das Soll geleistet. Wenn im gleichen Tempo weitergearbeitet wird, entstehen am Monatsende wahrscheinlich Plusstunden auf dem Arbeitszeitkonto.
Beispiel: 40h/5 Tage-Woche / tgl. Sollarbeitszeit 8h
Der Mitarbeiter hat die ersten beiden Wochen des Monats im Schnitt 9h am Tag gearbeitet. Aktuell, am Montag der dritten Woche summiert sich das wie folgt:
Aktuelle Woche: Heute muss der Mitarbeiter 8h arbeiten - der Indikator ist also bei ⅕ des gesamten Fortschrittsbalken (Bei einer 5-Tage Woche muss jeden Tag ⅕ der Wochenarbeitszeit erfüllt werden). Da er bereits 9:52h gearbeitet hat, ist der Indikator also hinter dem Fortschrittsbalken.
Aktueller Monat: Zum aktuellen Zeitpunkt müsste der Mitarbeiter am Ende des Tags bereits 88h gearbeitet haben - der Indikator ist also bei ca. 67% des gesamten Fortschrittsbalken (Bei einer gesamten Sollarbeitszeit im fraglichen Monat von 132h).
Da er bereits 99:52h gearbeitet hat, ist der Indikator also hinter dem Fortschrittsbalken.